Stellaris 4.5.2 „Cygnus“ ist seit dem 6. Oktober 2026 auf Steam, GOG und im Microsoft Store verfügbar. Die offizielle Ankündigung nennt die Prüfsumme 9776. Eine konkrete Entlastung bringt der Patch beim Panzerungsunterhalt: Panzerungen benötigen nun genauso viel Energie und Legierungen wie Schilde derselben Stufe.
Panzerung verliert ihren Aufpreis beim Unterhalt
Zuvor kostete der Unterhalt von Panzerungen doppelt so viel wie der gleichstufiger Schilde. Mit der Angleichung sinkt damit der laufende Energie- und Legierungsbedarf der betroffenen Panzerungskomponenten. Wer Panzerung und Schilde bei der Ausstattung gegeneinander abwägt, muss diesen bisherigen Kostenunterschied nicht mehr einrechnen.
Entscheidend bleibt der Vergleich innerhalb derselben Stufe. Die Änderung gleicht die genannten Unterhaltskosten an; daraus lässt sich keine allgemeine Überlegenheit von Panzerung im Kampf ableiten. Für die Ressourcenplanung ist die Entlastung dennoch konkret: Der bisherige Aufpreis für ihren laufenden Betrieb entfällt.
Neue Optionen für nomadische Reiche und Verteidigungsplattformen
Die Nomadic Knights of the Toxic God erhalten eine zusätzliche Möglichkeit, bewohnbare Welten zu schaffen. Haben sie den Toxic God gezähmt oder getötet, können ihre Arkships nun Toxic Terraforming Candidates entgiften. Damit verbindet der Patch den Ausgang dieser Begegnung mit der Möglichkeit, die betreffenden Welten bewohnbar zu machen. Die Voraussetzung bleibt wichtig: Die neue Funktion ist an das Zähmen oder Töten des Toxic God gebunden.
Bei den militärischen Richtlinien bekommen Verteidigungsplattformen eigene Waffen- und Verteidigungspräferenzen. Zugleich entfällt für Sternenbasen die Waffenpräferenz „strike craft“. Diese Streichung betrifft die genannte Richtlinie; sie ist nicht mit einer allgemeinen Entfernung von Trägergeschwadern gleichzusetzen.
Nomadische Reiche erhalten außerdem „Weapon Preferences (Arkships)“ und „Defense Preferences (Waystations)“. Die neuen Richtlinien beziehen sich damit ausdrücklich auf die jeweiligen Einheiten beziehungsweise Einrichtungen. Wer deren militärische Ausrichtung festlegt, findet dafür nun gesonderte Präferenzen.
Auch die Ausgangslage einer Partie verändert sich: Fleet Doctrine, Weapon Preferences und Defense Preferences werden beim Start zufällig zugewiesen. Die Auswahl ist allerdings gewichtet und bevorzugt die Standardpräferenzen des jeweiligen Reiches. Diese bleiben somit wahrscheinlicher, sind aber nicht bei jedem Start garantiert. Ein Blick auf die zugewiesenen Richtlinien hilft, die tatsächliche militärische Ausgangslage des Reiches einzuordnen.

Flotten bleiben beim Verlassen der Waffenreichweite nicht mehr hängen
Der Patch behebt zudem einen Fehler, durch den eine Flotte unbegrenzt in einem Kampf gebunden bleiben konnte, sobald eines ihrer Schiffe die Waffenreichweite verließ. Laut Änderungsübersicht blockiert dieser Auslöser die Flotte nun nicht mehr dauerhaft. Die Korrektur betrifft damit eine konkrete Situation, in der ein Kampf nicht ordnungsgemäß weiterlief.
Die vollständigen Patchnotes im offiziellen Stellaris-Beitrag enthalten die weiteren Anpassungen. Für die Flottenplanung entfällt mit dieser Version der bisherige Unterhaltsaufschlag von Panzerung gegenüber gleichstufigen Schilden. Beim nächsten Partiestart verdienen außerdem die militärischen Richtlinien Aufmerksamkeit, weil ihre gewichtete Zufallsvergabe von den gewohnten Standardpräferenzen abweichen kann.
Siehe auch die Spielübersicht zu Stellaris.